Unser Profil

Das Integrierte ambulante Versorgungsnetz SIDA PLUS beinhaltet eine spezifische Vernetzung von ärztlichen Fachpraxen untereinander und das Reduzieren von Schnittstellenproblemen. Eine solche Vernetzung dient mehreren Zielen:


Sie kommt in erster Linie unseren Patienten zugute. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht deshalb der Versorgungsgedanke:

  • Versorgung im medizinischen Bereich bedeutet die Zusammenführung von Maßnahmen, die der Wiederherstellung der Gesundheit von Menschen bei Befall mit einer Erkrankung und der Beseitigung von Krankheitsfolgen sowie der weitestgehenden Vermeidung von sozialer und gesundheitlicher Destabilisierung bei chron. Krankheiten dienen.
  • Qualitätsgesicherte standardisierte Behandlungs- und Therapieabläufe müssen hierzu erarbeitet und ständig überprüft werden. Hierbei ist besonders auf die Schittstelle zwischen universitär erstellten Studien der Klasse-I-Evidenz und real vorhandener Versorgungssituation zu achten. Die Umsetzung von Studienergebnissen in die Versorgung vor Ort erfordert ein ständiges Hinterfragen ärztlichen Handelns, da Studienergebnisse nur erste Hinweise, z.B. für den Einsatz wirksamer Medikamente geben können.
  • Deshalb ist der Erfahrungsaustausch zwischen gut ausgebildeten Fachärzten und den anderen medizinischen Handlungsebenen wie Schwesternservice, Sozialarbeit und auch den Ökonomen der Kostenträger im ambulanten Bereich die einzige Kooperationsform, der es gelingen kann, die enormen Herausforderungen unseres Gesundheitssystems zu meistern.
Patienten profitieren als erste von solchen innovativen Netzwerken und den bei uns umgesetzten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Alle Beteiligten im Integrierten Versorgungssystem verpflichten sich zu hohen Qualitätsstandards und zur regelmäßigen Qualitätsprüfung:
 
  • Verstärkte Kooperation:
    Es findet eine verstärkte Kooperation zwischen den Haus- und Fachärzten sowie nichtärztlichen Leistungserbringern wie beispielsweise der Apotheke, Krankengymnasten oder Psychologen, statt.
  • bessere Beratung sowie mehr Service und Informationen:
    Unsere Patienten werden umfassend über die Behandlungsprozesse, über neue Therapieoptionen sowie organisatorische Abläufe durch regelmässige Veranstaltungen und Seminare informiert. Sie werden durch interaktive workshops aktiv in den Behandlungsverlauf eingebunden.
  • Reduzierung von Wartezeiten:
    Durch bessere Koordination der Übergänge von ambulanter und stationär/rehabilitativer Versorgung werden Wartezeiten verkürzt.
  • Rundum-Versorgung:
    Die behandelnden Ärzte sowie andere Gesundheitsdienstleister (beispielsweise Psychologen, Physiotherapeuten) erarbeiten für unsere Patienten ein individuelles Versorgungsprogramm. Dies ist die Voraussetzung dafür, alle Behandlungsschritte optimal zu planen und zu steuern.
  • Vermeidung von Doppeluntersuchungen:
    Durch die enge Zusammenarbeit der behandelnden Ärzte können belastende Doppeluntersuchungen entfallen.